KFC verliert 2:4 im Testspiel in Bochum

Der KFC Uerdingen hat sich im Testspiel beim VfL Bochum 60 Minuten ordentlich verkauft, jedoch zu viele einfache Tore zugelassen. Das Team von Trainer Stefan Reisinger bot dem Zweitligisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwar ordentlich Paroli, verlor jedoch am Ende 2:4 (2:2).

Auf dem Nebenplatz vor dem Ruhrstadion in Bochum schickte Reisinger einige Stammspieler auf den Platz: Vor Keeper Lukas Königshofer verteidigten Gündüz, Kirchhoff, Maroh und Guenouche, im Mittelfeld spielten Großkreutz und Konrad, für die Offensivakzente waren vor allem Pflücke, Kinsombi, Ibrahimaj und Stürmer Osawe verantwortlich.

Nach nur zehn Minuten kassierte der KFC jedoch gleich den ersten Gegentreffer nach einem unnötigen Handelfmeter. Die in hellblau spielenden Uerdinger kamen jedoch nach nur 20 Minuten zurück. Nach einer Ecke von Ali Ibrahimaj köpfte Dominic Maroh den Ball aufs Tor. Der Keeper konnte den Ball nicht festhalten, bevor Kinsombi die Kugel zum Ausgleich ins Tor beförderte. 

Der KFC spielte bissig, ließ sich gegen das klassenhöhere Team kaum zurückfallen. Und wurde dafür belohnt: Einen Freistoß von Kevin Großkreutz aus dem Halbfeld verwertete der starke Dominic Maroh zum Führungstreffer per Kopf. Wenige Minuten später stand es jedoch wieder 2:2 - Bochums Thomas Eisfeld  verwertete einen direkten Freistoß mit einem strammen Schuss ins obere linke Eck. 

Überhaupt Eisfeld - mit den Standards des Bochumer "Zehners" hatte der KFC so seine liebe Mühe. Kurz nach dem Seitenwechsel parierte Königshofer einen Freistoß Eisfelds, der Ball prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld - und so stand es plötzlich 2:3.

Der KFC gab nicht auf, rund zehn Minuten vor dem Ende hatte Roberto Rodriguez nach einer schönen Kombination die größte Chance zum Ausgleich, er geriet bei seiner Direktabnahme jedoch in Rückenlage und der Ball ging über das Tor. Im Netz landete der Ball kurz darauf auf der anderen Seite - nach einem sehr, sehr langen Solo-Lauf traf Bochum zum 4:2.

Auch wenn die Partie damit gelaufen war, blieb die Intensität hoch - Alex Bittroff hatte in der Schlussminute noch eine gute Chancen auf den Anschlusstreffer, doch der Torhüter parierte seinen strammen Distanzschuss glänzend. So blieb es beim 2:4 aus Uerdinger Sicht. 

"Bis zur 60. Minute haben wir sehr ordentlich gespielt", sagt Stefan Effenberg, der neue Manager Sport. "Danach war es leider sehr wenig."

Veröffentlicht: 10.10.2019

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