Fünf Fragen an: Boubacar Barry

Unser Zugang von Werder Bremen hat im Testspiel in Sonsbeck seine ersten beiden Treffer im KFC-Trikot erzielt. Was er in seinem ersten Monat in Uerdingen erlebt hat, beantwortet der 23-Jährige in unseren fünf Fragen.

Bouba, es war zwar nur ein Testspiel, aber in Sonsbeck hast du die ersten beiden Tore für den KFC gemacht. Wie fühlt sich das an?

Boubacar Barry Auch wenn es „nur“ ein Testspiel war, war es trotzdem etwas Besonderes. Die ersten Tore für einen neuen Verein sind immer schön - auch wenn es eigentlich schon gegen Großaspach hätte klappen müssen. Da hatte der Torhüter einen Monster-Reflex ausgepackt. Sehr ärgerlich. Ich bin aber froh, dass es endlich geklappt hat. Jetzt wird es allerdings auch Zeit für ein Tor in der Liga.

Vielleicht gegen Braunschweig? Allerdings kommt in der Eintracht schon wieder ein Tabellenführer zu Besuch. 

Barry Ja, ein Tor gegen Braunschweig wäre natürlich ein Traum. Wichtiger ist aber, dass wir endlich den zweiten Sieg einfahren. Ich denke, wir sind gerüstet. Unser Trainer wird uns gut auf das Spiel vorbereiten. Dann liegt es an uns, dann müssen wir alles herausholen. Das wird ein schweres Spiel. Aber wenn wir jeder mehr als 100 Prozent geben, wird das ein richtiger Fight.

Wie hast du deinen ersten Monat in Uerdingen erlebt? 

Barry Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Zum Glück kannte ich einige Jungs schon. Mit Kimbos (Christian Kinsombi, Anm. d. Red) Bruder habe ich zusammen gespielt. Manu Mbom kenne ich aus Bremen, mit Pflücki habe ich in den Jugend-Nationalmannschaften gespielt. Auch andere Jungs kannte ich zumindest flüchtig oder vom Namen. Das macht natürlich einiges leichter.

Ich spüre jedenfalls jetzt schon viel Vertrauen vom Trainer und den Kollegen. Auch nach dem dicken Patzer gegen Ingolstadt, wo ich das 0:1 verschuldet habe. Die Nacht danach habe ich schlecht geschlafen, auch am Tag danach fühlte ich mich doof. Der Trainer hat mit mir gesprochen, die Jungs haben mich aufgemuntert. Solch ein Vertrauen von Trainer und Kollegen versucht man zurückzuzahlen. Ich muss nach vorne schauen – und wichtig ist vor allem, dass ich aus solchen Fehlern lerne. Solch ein Ding in der eigenen Hälfte wird mir jedenfalls erstmal nicht mehr passieren.

Bist du inzwischen auch in der Stadt angekommen?

Barry Ich kriege lustigerweise genau heute meine Wohnungsschlüssel. Meine Freundin, mit der ich auch schon in Karlsruhe und Bremen gewohnt habe, kommt heute und dann haben wir auch in Krefeld unsere gemeinsame Wohnung - zusammen mit unserer  Bulldogge. Ich geh jetzt gleich in die Wohnung, dann kommen meine Freundin und der Umzugswagen. Dann geht es los mit dem Einzug. Nicole und ich sind schon ewig zusammen, wir wohnen auch schon ewig zusammen. Da war es komisch, plötzlich einen Monat alleine zu wohnen. Aber das hat sich ja zum Glück jetzt erledigt, ich freue mich, endlich wieder eine richtige Wohnung zu haben.

Auf was konntest du denn in dem Monat "alleine" nicht verzichten?

Barry (lacht) Auf meine Playstation. Ich konnte sie nicht mit dem W-Lan im Hotel verbinden. Das hat mir auf dem Handy einige Gigabyte geraubt. Die waren es mir aber wert. Ich zocke gerne Fortnite, auch mit einigen Jungs aus der Mannschaft. Wir spielen das nur aus Spaß, ich habe da keinen professionellen Anspruch. Man sitzt zusammen, zockt ein wenig und quatscht. Das macht Spaß und entspannt. Und nebenbei lernt man sich auch noch richtig gut kennen. 

Danke Bouba - und viel Glück gegen Braunschweig!

Veröffentlicht: 29.08.2019

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