Samstag Pokalfinale in Wuppertal

Am Samstag trifft der KFC Uerdingen im Endspiel um den Niederrheinpokal auf den Regionalligisten Wuppertaler SV. Anstoß im Stadion am Zoo (Hubertusallee 4, 42117 Wuppertal) ist um 16:15 Uhr.

Tickets / Anreise

Insgesamt wurden bereits 7.000 Tickets für die Partie im Vorverkauf abgesetzt. Am Samstag wird ab Krefeld Hbf ein Entlastungszug eingesetzt (Abfahrt 13:32 Uhr, Gleis 4). Für den Entlastungszug wird ein gültiges Fahrticket benötigt. In der Eintrittskarte ist der VRR inklusive, es empfiehlt sich daher, den Online-Vorverkauf zu nutzen! Es wird am Samstag aber auch eine Tageskasse geben. Mehr zum Thema „Tickets & Anreise“ in diesem Artikel: Informationen zum Pokalfinale

Die Ausgangslage

Beide Vereine fiebern dem Finale bereits seit Wochen entgegen. Die Sehnsucht nach dem Gewinn des Niederrheinpokals und der damit verbundenen Teilnahme am DFB-Pokal ist in beiden Lagern sehr groß, denn der Wuppertaler SV konnte den Wettbewerb zuletzt im Jahr 2007 für sich entscheiden und die Uerdinger warten schon seit 2001 auf einen erneuten Titelgewinn. Als klassenhöhere Mannschaft geht der KFC als Favorit in die Partie, auch wenn der WSV am Samstag Heimvorteil genießt. „Wir nehmen die Favoritenrolle an, aber Wuppertal hat sich dieses Finale verdient und das zeigt auch welche Qualität in der Mannschaft steckt. Entsprechend sind wir gewarnt. Wir müssen volle Leistung abrufen und hundertprozentig da sein, ansonsten kann uns Wuppertal sehr wehtun. Ich freue mich riesig auf das Spiel und die tolle Kulisse in diesem schönen Stadion“ so KFC-Trainer Heiko Vogel heute auf der gemeinsamen Pressekonferenz beider Vereine in Wuppertal.

Der Endspielgegner

Der Wuppertaler SV hat in der Regionalliga West am Ende einer schwierigen Saison mit 44 Punkten Tabellenplatz 10 belegt. Der ehemalige Bundesligist (1972-1975) musste seine Aufstiegshoffnungen schon früh begraben und hatte mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. In der Winterpause musste der Verein Sparmaßnahmen einleiten und durchlebte eine turbulente Rückrunde. Ende Februar traten die Vorstände Manuel Bölstler und Lothar Stücker zurück. Im März musste Sportdirektor Manuel Bölstler gehen und wurde von Karsten Hutwelker beerbt. Ende März wurde Trainer Adrian Alipour beurlaubt und die Mannschaft vom bisherigen Co- und U19-Coach Pascal Bieler übernommen. Vier Spieltage vor dem Saisonende sicherten sich die Wuppertaler mit einem 2:0-Erfolg beim Bonner SC endgültig den Klassenerhalt, gingen dann aber im Anschluss in den letzten drei Ligapartien jeweils als Verlierer vom Platz.

Das Personal

Der Kader des KFC wird am Samstag genauso aussehen wie im letzten Ligaspiel gegen Wiesbaden. Neben Maximilian Beister, der letzte Woche am Außenmeniskus operiert worden ist, fällt auch Stefan Aigner aufgrund einer Entzündung weiterhin aus. Von den Langzeitverletzten kehrt leider ebenfalls keiner zurück.
Der Wuppertaler SV hat dagegen keine Verletzten zu beklagen, so dass Trainer Pascal Bieler am Samstag personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Der Weg ins Finale

Der KFC Uerdingen erreichte das Finale mit Erfolgen über den SSV Berghausen (8:1), den ASV Süchteln (2:1 n.V.), die Sportfreunde Baumberg (3:2 n.V.), den ETB SW Essen (4:1) und Rot-Weiss Essen (2:0).
Der Wuppertaler SV zog mit Siegen gegen RWS Lohberg (13:0), den SV Rees (8:0), den 1. FC Bocholt (2:0), den VfB Homberg (1:0) und den 1.FC Monheim (3:1) ins Endspiel ein.
Während der KFC immer auswärts antreten musste, konnte der WSV drei der fünf Partien im eigenen Stadion austragen und genießt auch am Samstag wieder Heimrecht.

Die Bilanz

In den letzten fast 48 Jahren trafen beide Teams in insgesamt 19 Pflichtspielen (18 Ligaspiele und ein Duell im Niederrheinpokal) aufeinander. Aus Uerdinger Sicht lautet die Bilanz sieben Siege, fünf Remis und sieben Niederlagen. Erstmals begegnete man sich in der Saison 1971/72 in der Regionalliga West, der damals zweithöchsten Spielklasse. Das letzte Aufeinendertreffen gab es in der vergangenen Saison am 5. Mai 2018 in der Krefelder Grotenburg. Diese Partie konnte der KFC durch Tore von Beister, Öztürk, Musculus und Krempicki klar mit 4:0 für sich entscheiden. Die bisher einzige Begegnung im Niederrheinpokal fand am 25. November 2003 ebenfalls in der Grotenburg statt und endete 2:0 n.V. für die Uerdinger. Nach torlosen 90 Minuten sorgten seinerzeit zwei Treffer in der Verlängerung durch Ze Luis und Baltes für die Entscheidung.

Trainer
KFC-Trainer Heiko Vogel und WSV-Coach Pascal Bieler

Veröffentlicht: 23.05.2019

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