Kader der Uerdinger Legenden

Am Samstag findet ab 11 Uhr der 2. Krefelder Budenzauber im KönigPalast statt. Beim Hallenturnier der Traditionsmannschaften nehmen auch dieses Jahr wieder die „Uerdinger Legenden“ teil.

Das Team rund um unseren Rekordspieler Friedhelm Funkel trifft in Gruppe B auf die Traditionsmannschaften des MSV Duisburg und des FC Schalke 04. In Gruppe A kämpfen Borussia Mönchengladbach, der 1. FC Köln und der VfL Bochum um den Einzug ins Halbfinale.

Der Uerdinger Kader besteht aktuell aus folgenden Spielern:

Friedhelm Funkel

Fun
Als er 1973 aus Neuss nach Uerdingen kam konnte noch keiner ahnen, dass er im Laufe der Jahre zu der zentralen Figur der erfolgreichsten Zeit der Vereinsgeschichte werden sollte. Zwei Bundesligaaufstiege (1975, 1979) und ein Pokalsieg (1985) als Spieler sowie zwei Bundesligaaufstiege als Trainer machten ihn in Krefeld unsterblich. „Finke“ glückte sowohl das erste Uerdinger Tor in der Bundesliga, wie auch im Europapokal. Er bestritt insgesamt 480 Pflichtspiele für Blau-Rot und erzielte dabei 144 Tore – beides ein Rekord für die Ewigkeit. 1980 wechselte er für drei Jahre zum 1. FC Kaiserslautern, ehe er 1984 noch einmal nach Uerdingen zurückkehrte.
Ein wahrer Glücksfall, denn Funkel war genau der Denker und Lenker der der Aufstiegsmannschaft im Mittelfeld noch gefehlt hatte. Auch für die späteren Erfolge war Funkel eine ganz wichtige Säule. Am 4. November 1989 machte er sein letztes Spiel für Uerdingen. Ein Jahr später wurde er als Co-Trainer und übernahm noch in der gleichen Saison für die letzten beiden Spiele das Amt des Cheftrainers. Nach dem Abstieg 1991 wurde Funkel mit der Aufgabe betraut eine neue Mannschaft aufzubauen. Bereits in seinem ersten Jahr in der Hauptverantwortung schaffte er mit diesem völlig neu formierten Team den direkten Wiederaufstieg. Trotz der drastisch gekürzten Unterstützung seitens der Bayer AG glückte ihm dieses Kunststück 1994 erneut. Diesmal konnte er die Mannschaft sogar für ein weiteres Jahr in der Bundesliga halten. 1996 kam dann das für viele überraschende Aus durch seine Entlassung. Während in Uerdingen im Anschluss eine sportliche Talfahrt begann, behauptete sich Funkel weiterhin im Trainergeschäft.

Daniel Teixeira
Texas
Teixeira, der seine Profikarriere bei Cruzeiro Belo Horizonte begann und hinterher noch in Japan, sowie in Portugal spielte, unterschrieb wenige Tage nach Beginn der Spielzeit 99/00 in Uerdingen. Beim KFC angekommen erzielte der Angreifer gleich in seinem ersten Jahr 22 Treffer, die dem KFC damals den Klassenerhalt sicherten. Auch in seinem zweiten Jahr beim KFC beherrschte Teixeira die Schlagzeilen und schoss alleine in den ersten vier Saisonspielen unter Trainer Jos Luhukay sage und schreibe neun Tore, so dass das bundesweite Interesse am Brasilianer immer weiter anstieg und Präsident Tecklenburg ihn in der darauf folgenden Winterpause für 250.000 D-Mark an den Ligakonkurrenten den 1. FC Union Berlin verlieh. Die Berliner, die vor der Verpflichtung von Teixeira noch auf Platz 7 lagen, holten dank seiner 18 Treffer in 16 Einsätzen sogar noch die Meisterschaft und stiegen erstmalig in die 2. Bundesliga auf. Im Sommer 2001 verkaufte der KFC den „Torminator“ für 800.000 D-Mark an Eintracht Braunschweig. Dort sorgte er erneut fast im Alleingang dafür, dass auch die Eintracht souverän in die Zweite Liga aufstieg.

Ansgar Brinkmann
Br
Der „weiße Brasilianer“ spielte bereits in der Jugend für Uerdingen und holte 1987 mit den Blau-Roten die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft. Der Sprung zum Profi blieb ihm in Uerdingen im Anschluss zunächst jedoch verwehrt, so dass er sich als 18-Jähriger dem Zweitligisten VFL Osnabrück anschloss. Es folgten zahlreiche weitere Stationen ehe ihm 1998 mit Eintracht Frankfurt der Sprung in die Bundesliga glückte und damit der endgültige Durchbruch zum Kultspieler. 

Marcel Witeczek
Wite
Der hochtalentierte Junioren-Nationalspieler wurde mit Uerdingen 1987 Deutscher A-Jugend-Meister. Zu dieser Zeit hatte er sich parallel bereits in der Bundesliga durchgesetzt, wo er bereits als 17-Jähriger sein Debüt feiern durfte. In seinem ersten Profi-Jahr bestritt er insgesamt 20 Bundesliga-Partien in „Blau-Rot“ und erzielte dabei drei Tore. Bis 1991 gehörte Witeczek zu den absoluten Leistungsträgern der Uerdinger. In 161 Pflichtspielen traf er alles in allem 27-mal. Erst im Anschluss an den Abstieg des Vereins aus der Bundesliga ging er dann für 1.900.000 D-Mark zum (von Karl-Heinz Feldkamp trainierten) amtierenden Meister aus Kaiserslautern. 1993 folgte sein Wechsel zum FC Bayern München, mit dem er zwei Meisterschaften und einen Europapokalsieg feiern durfte.

Matthias Herget
Herget
Herget kam 1982 von Rot-Weiss Essen nach Uerdingen und schaffte mit den Blau-Roten direkt im ersten Jahr den Aufstieg in die Bundesliga. Als Neuling im Oberhaus sorgte das Uerdinger Team dann weiter für Furore - allen voran Matthias Herget selbst. Die überragenden Leistungen des damals 27-Jährigen sorgten dafür, dass er am 26. Oktober 1983 sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft geben durfte. Insgesamt bestritt der 39 Länderspiele und nahm mit der DFB-Elf an der WM 1986 und der EM 1988 teil. Mit Uerdingen wurde er 1985 DFB-Pokalsieger und in der Saison 85/86 Dritter in der Bundesliga. 1989 folgte sein Wechsel zum FC Schalke 04 in die 2. Bundesliga. Für die Knappen kam er nur noch auf 19 Einsätze ehe er seine Karriere 1990 verletzungsbedingt beenden musste.

Marcus Wedau
Wedau
Sein Debüt bei den Profis feierte Wedau bereits im Alter von 17, als man zum Saison-Auftakt 93/94 beim VfL Wolfsburg zu Gast war. Es dauerte jedoch weitere anderthalb Jahre bis Wedau zum festen Bestandteil der Funkel-Truppe wurde. Seine Heimspiel-Premiere in Blau-Rot bestritt der offensive Mittelfeldspieler somit erst im Februar 1995 gegen den Hamburger SV. Hier konnte der junge Wedau nicht nur mit einer starken Leistung, sondern auch direkt mit seinem ersten Treffer (beim späteren 4:1 Sieg) für Uerdingen glänzen. Im Anschluss an alles in allem 106 Partien für den Verein (9 Tore) holte Friedhelm Funkel den ehemaligen U-21 Nationalspieler im Sommer 1998 zum MSV Duisburg.
Im Laufe der Spielzeit 2007/08 kehrte Wedau noch einmal an die Grotenburg zurück und hielt dem Verein auch nach dem Abstieg in die Verbandsliga für ein weiteres Jahr die Treue.

Rudi Bommer
Bommer
Bommer kam im Sommer 1985 als aktueller deutscher Nationalspieler von Fortuna Düsseldorf nach Uerdingen. Hier avancierte der Mittelfeldspieler in seiner ersten Saison mit 7 Liga-Treffern, hinter Larus Gudmundsson, auf Anhieb zum zweiterfolgreichsten Schützen des Vereins und trug somit wesentlich dazu bei, dass man die Spielzeit 85/86 auf einem überragenden 3.Tabellenplatz beendete. Bommer blieb insgesamt drei Jahre an der Grotenburg, ehe er anschließend zu Viktoria Aschaffenburg wechselte. Bommer bestritt als einziger Spieler alle 14 Europacup-Spiele der Uerdinger.

Christian Dondera
Don
Der technisch beschlagene ehemalige Junioren-Nationalspieler kam schon in der Jugend vom VfR Fischeln nach Uerdingen. Mit der A-Jugend Blau-Roten holte er 1987 die Deutsche Meisterschaft. 1988 schaffte er den Sprung in den Bundesliga-Kader der Uerdinger, konnte sich dort aber gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen. Im Sommer 1990 wechselte er daraufhin zu Hamborn 07.

Heinz Vossen
Vossen
Vossen wechselte im Oktober 1998 vom FC Remscheid zum KFC Uerdingen und bestritt in der restlichen Saison 20 Zweitligaspiele für die Blau-Roten, in denen er drei Tore erzielen konnte. Nach dem Abstieg der Uerdinger aus der 2. Bundesliga wechselte Vossen über den Rhein zum damaligen Regionalligisten Fortuna Düsseldorf.

Achim Hollerieth
Holle
Hollerieth kam im Sommer 1996 von seinem Heimatverein SC Pfullendorf zum KFC Uerdingen in die 2.Bundesliga. Der Keeper, der bis zu seinem letzten B-Jugendjahr noch als Mittelstürmer agierte und nur aufgrund von Verletzungen seiner Mitspieler im Tor landete, absolvierte in seinen ersten beiden Jahren beim KFC insgesamt 12 Meisterschaftsspiele, ehe er endgültig zum Uerdinger Stammtorwart aufstieg. In der Spielzeit 98/99 folgten 31 weitere Pflichtspiele für „Blau-Rot“, in denen er sich für einen Wechsel zum Bundesligisten VfB Stuttgart empfehlen konnte.

Michael Dämgen
Holle
Dämgen, der im Sommer 1985 vom Zweitligisten SC Freiburg an den Löschenhofweg kam, schaffte unter Trainer Karl-Heinz Feldkamp auf Anhieb den Sprung zum Stammpersonal und absolvierte in seinen ersten beiden Jahren insgesamt 73 Partien (3 Tore), darunter alleine 11 Europapokal-Auftritte über die komplette Spielzeit. Auch beim legendären 7:3 über Dynamo Dresden stand er damals in der Uerdinger Elf.

Werner Kempkens
Kem
Kempkens wechselte einst als C-Jugendlicher von Preußen Krefeld an den Löschenhof (und gewann hier später die Deutsche A-Junioren Meisterschaft), bevor er am 1.Spieltag der Saison 89/90, zu Hause gegen den FC Homburg, unter Trainer Horst Wohlers sein Bundesliga-Debüt für Uerdingen gab. Der gebürtige Krefelder, der insgesamt zwei Spielzeiten lang zum Profi-Kader von „Bayer 05“ gehörte, bestritt hier währenddessen alles in allem 29 Pflichtspiele, unter anderem beim 1:0 Auswärtssieg bei Bayer Leverkusen in der 2.Runde des DFB-Pokals im November 1990.

Markus Bayertz
Bay
Bayertz kickte bereits in der Jugend für Uerdingen und holte hier im Juli 1987 als Kapitän die Deutsche B-Jugendmeisterschaft, ehe er (bei einem Heimspiel gegen den Karlsruher SC) im April 1991 schließlich sein Bundesliga-Debüt unter Trainer Konietzka gab. Im Anschluss an insgesamt 10 Profi-Einsätze in Blau-Rot verließ der gebürtige Willicher den Verein im Sommer.

Alles zum Kartenvorverkauf und zum Turnierablauf unter http://budenzauber-krefeld.de/

Veröffentlicht: 05.01.2016

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